Sternsinger der Pfarrei St. Martin Pastetten sammeln 1890 € für Kinder in Peru

Das Motto der diesjährigen Sternsinger Aktion lautete „Wir gehören zusammen, in Peru und weltweit“ Mehr dazu findet man auf der Webseite Sternsinger.de im Werksheft.Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist träger der Aktion Sternsinger. Die Sternsinger bringen den Menschen den Segen in die Häuser. Der Stern geht voran und bringt Licht und Hoffnung. Mit den Spenden werden Kinder mit Behinderung unterstützt. Es werden Hilfsmittel wie z. B. Rollstühle angeschafft. Neben verschiedenen Therapien gibt es auch Unterricht für Kinder mit besonders schweren Behinderungen. Die Sternsinger alles Ministranten aus der Gemeinde Pastetten waren in 3 Teams unterwegs und konnten eine beachtliche Spenden Summe von 1890,00 € Sammeln. Aufgrund des schlechten Wetters an zwei Tagen, konnte nicht jedes Haus besucht werden, das Sternsinger Team bittet daher um Verständnis. Die Sternsinger Pastetten wurde unterstützt von der Pfarrgemeinderats Vorsitzenden Marianne Plieninger und von Anette Renner. Die Sternsinger bedanken sich bei allen Spendern in der Gemeinde und freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Mt 2,1 zurück. Im sechsten Jahrhundert wurden auf Grund der drei Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im achten Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Im sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen.
Noch heute werden diese Buchstaben als Segens- und Beschwörungsformel am 6. Januar, dem Dreikönigstag, in katholischen Gegenden (besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz) mit Kreide an den oberen Türrahmen geschrieben. Es sind die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige Caspar (Kaspar), Melchior und Balthasar. Schon aus dem christlichen Altertum sind uns zahlreiche Anwendungsformen dieser Buchstabengruppe als Schutzformel überliefert, so auch zur Abwendung der verschiedensten Krankheiten vom Kinderfieber bis zur Altersgicht.

Das C+M+B, das die Sternsinger zwischen Neujahr und Epiphanias zusammen mit der Jahreszahl (z.B.: 20 C+M+B 12) über die Haus- oder Wohnungstüre schreiben hat noch eine andere Bedeutung, die meines Erachtens viel wichtiger ist: CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT (Christus segne das [dieses] Haus).

 

Quelle:

theology.de