Erpressermails über E-mail im Umlauf

Aktuell sind wieder Erpresserbriefe per E-Mail im Umlauf, in diesen Mails wird behauptet das, der eigene Rechner infiziert worden ist und sensible Daten wie Chatverläufe oder besuchte Internet Seiten öffentlich gemacht werden. Gegen ein Lösegeld kann man die Veröffentlichung verhindern auf keinen Fall sollte man auf diese Forderungen eingehen und Geld überweisen. Die Polizei Erding rät dazu auch Anzeige zu erstatten und einen IT Dienstleister hinzuzufügen um Beweise zu sichern und eventuell den PC vorsichtshalber auf eine Infizierung zu prüfen. Es sollten jedoch keine Beweise auf einen möglichen Zugriff auf IT Systeme zerstört werden.

Das IT Magazin Heise berichtet dazu auch am 15.10.2018 hier

 

 

Auch die Bundespolizei hat sich schon im Novmber dazu gemeldet

 

Aktuell beobachtet die deutsche Polizei eine neue Welle von Erpressungsmails:

  • Bereits Ende Juli haben wir auf Erpressungsmails hingewiesen, in welchen gedroht wird, Masturbations-Aufnahmen des Opfers zu veröffentlichen.
  • Die Täter verlangen die Zahlung unterschiedlicher Summen in Form einer Kryptowährung.
  • Die Täter geben oftmals vor, ein Passwort des Opfers zu kennen. Dieses kann tatsächlich durch das Opfer verwendet worden sein und wurde wahrscheinlich aus Leaks erlangt.
  • Manche E-Mails erwecken den Eindruck, vom Account des Opfers zu stammen.
  • Uns sind E-Mails sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch bekannt.

Es wurde bisher in keinem der gemeldeten Fälle eine tatsächliche Kompromittierung beziehungsweise illegale Kameraüberwachung des genutzten Computersystems festgestellt.

Die Polizei empfiehlt, den geforderten Betrag NICHT zu zahlen!

 

Hier zwei Beispiele von E-Mail, die im Umlauf sind, die Texte ändern sich dauernd

 

Erpresser Mail 1 Auszug

Ich grüße Sie!

Ich habe schlechte Nachrichten für dich.
28.06.2018 – an diesem Tag habe ich Ihr Betriebssystem gehackt und vollen Zugriff auf Ihr Konto erhalten zensiert@zensiert

Wie war es:
In der Software des Routers, mit der Sie an diesem Tag verbunden waren, gab es eine Sicherheitsanfälligkeit.
Ich habe diesen Router zuerst gehackt und meinen bösartigen Code darauf abgelegt.
Bei der Eingabe im Internet wurde mein Trojaner auf dem Betriebssystem Ihres Geräts installiert.

Danach habe ich alle Daten auf Ihrer Festplatte gespeichert (ich habe Ihr gesamtes Adressbuch, den Verlauf der angezeigten Websites, alle Dateien, Telefonnummern und Adressen aller Ihrer Kontakte).

Ich wollte dein Gerät sperren. Und benötigen Sie eine kleine Menge Geld für das Entsperren.
Aber ich habe mir die Websites angesehen, die Sie regelmäßig besuchen, und kam zu dem großen Schock Ihrer Lieblingsressourcen.
Ich spreche von Websites für Erwachsene.

Erpresser Mail 2
Weil Sie mich nicht pünktlich bezahlt haben, müssen Sie jetzt doppelt so
viel bezahlen!Ich gebe Ihnen die letzten 72 Stunden, um die Zahlung zu tätigen, bevor ich
ein Video mit Ihrer Masturbation an alle Ihre Freunde schicke.Das letzte Mal, als Sie eine p0rnografische Website mit Teenagern besucht
haben, haben Sie Software heruntergeladen und installiert, die ich
entwickelt habe.Mein Programm hat Ihre Kamera eingeschaltet und den Prozess Ihrer
Masturbation aufgezeichnet. Meine Software hat auch alle Ihre
E-Mail-Kontaktlisten und eine Liste Ihrer Freunde auf Facebook
heruntergeladen.

Ich habe sowohl die 5hxg2qkz.mp4 mit Ihrer Masturbation als auch eine Datei
mit all Ihren Kontakten auf meiner Festplatte.
Sie sind sehr pervers!

Wenn Sie wollen, dass ich beide Dateien lösche und das Geheimnis behalte,
müssen Sie mir Bitcoin-Zahlungen schicken. Ich gebe Ihnen 72 Stunden Zeit.
Wenn Sie nicht wissen, wie man Bitcoins sendet, besuchen Sie Google.

 

Quellen: Facebookseite Bundespolizei

Weitere Infos

Sexpressing“ in Bayern und der Region weit verbreitet